Beteiligungsprozesse in der Planung

Beteiligungsprozesse in der Planung finden auf verschiedenen Arbeitsebenen, mit unterschiedlichen Beteiligten und Mitwirkungsspielräumen statt. raum + prozess gestaltet Ihre Beteiligungsprozesse unter Berücksichtigung der jeweiligen Rahmenbedingungen. Voraussetzung für den Erfolg von Beteiligungsprozessen sind
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Stadtteil- und Quartiersentwicklung

Attraktive Städte leben von lebendigen Quartieren und Stadtteilen. Hier greifen städtebauliche, soziale, ökonomische und kulturelle Fragestellungen eng ineinander. Wir entwickeln Strategien und Projekte, gestalten und koordinieren Beteiligungsprozesse in der Quartiersentwicklung und bringen neue Ideen und Impulse ein. Unser Anliegen ist es, integrierte Projekte gemeinsam mit der öffentlichen Hand, lokalen Akteuren sowie Bewohnerinnen und Bewohnern zu entwickeln und nachhaltige Beteiligungsstrukturen aufzubauen. (weiterlesen …)

Zentren

Zentren sind Kristallisationspunkte öffentlichen Lebens mit vielfältigen Funktionen. Sie sind urbane Orte mit einer hohen sozialen, wirtschaftlichen, kulturellen und symbolischen Bedeutung. Hier bündeln sich Handel, Dienstleistung, Kultur und öffentliche Einrichtungen. Das Zentrum wird hierdurch zum wichtigsten Knotenpunkt einer Stadt bzw. eines Quartiers und ist Identität stiftend für deren Bewohnerinnen und Bewohner.
Vor allem der Strukturwandel im Einzelhandel verändert seit vielen Jahren die Gestalt der Zentren. In diesem Prozess haben die städtebaulich gewachsenen Zentren teilweise erhebliche Probleme, ihre ökonomische Bedeutung und ihre Attraktivität zu behaupten oder gar auszubauen. Davon sind auch weitere zentrenrelevante Nutzungen betroffen. Dieser Bedeutungsverlust trifft insbesondere Nebenzentren größerer Städte und Hauptgeschäftszentren von Kleinstädten mir geringer Zentralität.
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Integrierte Entwicklungskonzepte

Integrierte Entwicklungskonzepte beruhen auf einem ganzheitlichen Ansatz. Sie geben einen Ziel-, Handlungs- und Orientierungsrahmen vor und helfen so, im Rahmen enger werdender Gestaltungsmöglichkeiten Schwerpunkte zu setzen. Solche Konzepte werden auf unterschiedliche Ebenen, z.B. auf der regionalen, städtischen oder bezirklichen Ebene, eingesetzt. Dabei werden unterschiedliche Themen wie beispielsweise Bauen, Wohnen, Verkehr, Soziales, soziale Infrastruktur und Umwelt unter Einbindung von Akteuren aus Verwaltung, Politik und Interessenverbänden einbezogen. Die Entwicklungsplanung ermöglicht ein koordiniertes Handeln der verschiedenen Akteure.
raum + prozess konzipiert, begleitet und moderiert den Prozess und bringt die verschiedenen Akteure zusammen.
Beispiel: Die bezirkliche Entwicklungsplanung für Eimsbüttel in Hamburg.

Nahversorgung

Wohnortnahe Versorgung ist dort besonders wichtig, wo Standorte für Familien attraktiv sein sollen und wo viele ältere Menschen wohnen. Doch das Verhalten der Mehrheit der Verbraucher und der Strukturwandel im Einzelhandel haben vielerorts großflächige Einzelhandelsansiedlungen in nicht integrierten Lagen hervorgebracht, die nur mit dem Auto bequem erreichbar sind. In Zusammenarbeit mit Einzelhandelsexperten entwickeln wir mit Ihnen Wege für eine zukunftsfähige Nahversorgung dort, wo sie gebraucht wird, und bringen Akteure der Kommunen, der Wohnungswirtschaft und des Handels zusammen.

Infrastrukturanpassung

Die Bereitstellung sozialer Infrastruktur ist in weiten Teilen eine öffentliche und kommunale Pflichtaufgabe. Um sie zu erfüllen sind die Bedürfnisse der Menschen einerseits und kommunale Handlungsspielräume andererseits maßgeblich. Doch Bedürfnisse und kommunale Handlungsspielräume verändern sich zusehends.
Gemeinsam mit einer Vielzahl von Akteuren in den Kommunen entwickeln wir Verfahren für die Ermittlung und Realisierung des künftigen Infrastrukturbedarfs – quantitativ, qualitativ und räumlich.
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